Wie die Begrüßung im Karate abläuft

"Karate-Do beginnt mit Respekt und endet mit Respekt!"

Sensei Gichin Funakoshi
Seiza Kniesitz
Mokusō Meditation; übersetzt: ruhiges Denken, schweigendes Sitzen, Konzentration
Mokusō Yame Ende der Meditation
Shōmen ni Rei Gruß zur Vorderseite (des Dojos; Gruß an die Ahnen) und Versprechen, dass das Dojo den höheren Werten und Tugenden des Weges gewidmet ist und nicht allein der physischen Übung. Man verbeugt sich beim Betreten und Verlassen des Dojos vor Kamiza, welches normalerweise direkt gegenüber dem Eingang (Shimoza) liegt.
Sensei ni Rei Gruß zum Meister
Sempai ni Rei Gruß zum Fortgeschrittenen
Otagai ni Rei Gegenseitiger Gruß
Ossu Grußwort, Bestätigung
Ritsu Aufstehen
Rei Höflichkeit, Gruß

Begrüßungsritual

Beim Betreten des Dojos verbeugt sich der Karateka.
Auf das Zeichen des Sensei oder Sempai stellen sich alle Karatekas in einer Reihe auf. Die Ranghöchsten zuerst, die niedrigeren Gürtel folgen.
Nachdem sich der Lehrer abgekniet hat, folgen die Schüler ebenfalls in der Reihenfolge ihres Ranges.
Auf das Kommando "Mokuso" schließen alle ihre Augen und Konzentrieren sich.
Bei "Mokuso Yame" öffnen alle wieder ihre Augen.
Es folgen die drei Verbeugungen oder Versprechen:
Shomen ni Rei
Sensei ni Rei
Otagai ni Rei
jeweils mit einer Verbeugung als Bestätigung.
Nachdem der Lehrer aufgestanden ist, stehen die Schüler wieder in der Reihe ihres Ranges auf und bleiben an ihrem Platz stehen, bis zur Verbeugung auf das Kommando "Rei".
Am Ende des Trainings wiederholt sich das Abknien.
Wichtig ist, das Ritual nicht nur zu machen, sondern es aufmerksam und konzentriert zu verstehen. Die Bewegung hat keinen Nutzen, wenn man ihren Sinn nicht versteht.